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„König Drosselbart"

Die „Theaterkekse" des Leibniz-Gymnasiums spielten am 10. und 11. Februar 2009 im Alten Rathaus das Märchen vom „König Drosselbart" - allerdings in einer etwas abgewandelten Form, geschrieben von Ingo Sax .

Die schon theatererprobten SchülerInnen des Kurses „Darstellendes Spiel" 13/2
( „Der eingebildete Kranke" von Molière im Oktober 2008 )
stellten hier wiederum ihre Spielfreude und ihr hohes Engagement unter Beweis.

Da ist also einerseits die alleinerziehende und stets hungrige Königin Isolde, die ihren doch etwas naiven Sohn gern verheiraten möchte. Ihre Beraterin ist die böse und nur auf den eigenen Vorteil bedachte Gräfin von Habenicht. Glücklicherweise gibt es da noch den sehr pfiffigen Hofnarren, dessen unkonventionelle Ideen das Geschehen maßgeblich zum Positiven wenden.


Andererseits sind da Königin Luisa und König Rupert mit ihren Töchtern Lydia und Gloria.
Letztere darf nicht vor ihrer Schwester heiraten, so will es das Gesetz.
Doch Lydia, selbstbewusst und verwöhnt, vertreibt jeden Freier mit Hohn und Spott.
Sie will nicht verheiratet werden, sondern sie will einen Mann, der sie wirklich liebt.
Und so geht es weiter, wie aus dem Märchen bekannt.
Jedoch ist es hier der Hofnarr, der eine Scheinehe mit der Prinzessin eingeht, womit das Ganze zum Lernprozess für Prinz und Prinzessin wird.
Und wenn sie nicht gestorben sind ...

 

 

Witzige Einfälle, Anspielungen auf Liebe und Ehe und das Leben überhaupt sowie die life dargebotenen Songs bereicherten die Aufführung.
Hinzu kommt das phantasievolle Bühnenbild, das Schüler der Kunstkurse gestalteten.
Die aufwändigen Frisuren und die Maske sind Kreationen von „Frießens Friseursalon"
und Milena Baierl.

Und am Ende des Stückes seufzte ein Mädchen im Saal : So einen Mann möchte ich auch mal haben !

 

Schüler des DS-Kurses 12