Kunstprojekt des Leibniz-Gymnasiums im Kursana-Domizil Potsdam
Angeregt durch eine Ausschreibung und basierend auf Erfahrungen in anderen Kursana-Häusern entstand die Idee zur künstlerischen Gestaltung von Bereichen im Kursana-Domizil in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee. Nach einem längeren Entwurfs- und Abstimmungsprozess konnten die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses Klasse 12 des Leibniz-Gymnasiums Ende Februar an die Umsetzung ihrer Ideen gehen. Im IV.Wohnbereich wurde durch eine malerische Wandgestaltung im Bad dessen Charakter der „Blauen Lagune" verstärkt.
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Der Flur im Wohnbereich I, der den dementen Bewohnern vorbehalten ist, wurde an zwei Stellen verschönert. Eine als „Plumpsklo" gestaltete Tür soll den Bewohnern das Finden dieses Ortes in der Menge der Flurtüren erleichtern und eine Haltestelle mit Bank soll zum Sitzen, Erinnern, Reden und Freuen einladen. Neben dem künstlerischen Aspekt sammelten die Schüler Erfahrungen in der Team-Arbeit „im Auftrag", vor allem aber erlebten sie ein wenig vom Alltag in einem Altenheim mit. Und vielleicht war das die wichtigste Erfahrung dieser Tage.
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Am Ende gab es viel Lob und Anerkennung von Leitung, Mitarbeitern, Besuchern und Bewohnern. Wir hoffen, dass unsere Arbeit den Alltag im Kursana-Domizil noch ein bisschen bunter werden lässt und die Haltestelle angenommen wird - auch, obwohl dort nie ein Bus hält.
Heike Drohla








