Informationsblatt zum Schüleraustausch im Rahmen der Internationalen Schulfamilie |
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Es bestehen derzeit Kontakte mit Schulen in Polen, Holland, Großbritannien; geplant sind weitere Kontakte mit Schulen in europäischen Ländern.· Eine Möglichkeit des Austausches gibt es für Schüler der Klasse 9.
· Der Austausch wird jeweils für eine Unterrichtswoche (Sonntag bis Freitag) organisiert und wechselt zwischen den beteiligten Ländern je nach Absprache.
· Die Schüler wohnen in Gastfamilien, die Sprache ist in der Regel Englisch.
· Schüler, die den Wunsch haben, am Austausch teilzunehmen, melden sich beim Klassenleiter oder den Koordinatoren für die Schulfamilie.
· Mit dem entsprechenden Partnerland wird Kontakt hergestellt und ein Briefwechsel (auch E-Mails) erfolgt. Man kann den Partner anhand von gleichen Interessen oder nach anderen Kriterien aussuchen.
· Termine für den Austausch werden festgelegt. (Wer beginnt? Welches Programm?)
· Für den Austausch wird das entsprechende Geld beim Ministerium beantragt.
· Organisatorisches wird erledigt. (Bus bestellen, Programm organisieren)
· Der Austausch findet in den jeweiligen Ländern entsprechend der Organisation statt.
Wichtige Fragen:
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können alle Schüler der 9. Klassen, die Interesse daran haben und deren Familien bereit sind, auch bei sich zu Hause einen Gast für eine Woche unterzubringen und zu verpflegen. (Es muss nicht unbedingt ein eigenes Zimmer für den Gast zur Verfügung stehen.) Es sollte aber eine Gruppe von etwa 25 Interessenten vorhanden sein, die aus einer oder aus mehreren Klassen entstehen kann.
Welche Kosten entstehen für die Familien?
Es entstehen Kosten für die Fahrt in das gastgebende Land (Reisekosten anteilmäßig entsprechend des Zuschusses durch das Ministerium nach Antrag). Beim Aufenthalt der Gäste in Deutschland entstehen Kosten für die Verpflegung des Gastes und eventuell für kulturelle Veranstaltungen - die Höhe dieser Kosten richtet sich nach den Preisen für Exkursionen. (2008 betrug der Anteil pro Familie etwa 40 Euro pro Familie.)
Habe ich immer einen festen Austauschpartner?
In der Regel, ja. Es kann aber passieren, dass durch Krankheit oder Umzug ein Partner wechselt. Aber ein neuer Partner bedeutet nicht, dass eine Verschlechterung eintritt. Er muss aber auf jeden Fall untergebracht werden.
Was ist, wenn mein Partner nicht anreisen kann?
Der Schüler aus dem gastgebenden Land nimmt trotzdem am Austausch teil und hilft bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen mit.
Warum ist so ein Austausch gut für mich?
Man kann erste Erfahrungen in einer Gastfamilie im Ausland sammeln. Man lernt etwas über Land und Leute in der gastgebenden Familie. Man kann testen, ob das Englisch für einen solchen Aufenthalt im Ausland schon gut ist. Viele bekommen Mut für einen längeren Aufenthalt in einem anderen Land, da sie hier erste positive Erfahrungen gesammelt haben.
Und was ist, wenn ich im Ausland Probleme habe?
Auch das ist eine wichtige Erfahrung. Sprachprobleme kann man mit Mimik und Gestik ausgleichen, oder auch mit Hilfe eines Wörterbuches. Bei Problemen in der Familie kann man mit dem Lehrer sprechen, sich helfen lassen oder eventuell die Familie tauschen (auch in so kurzer Zeit)
Welche Möglichkeiten der Information über das Austauschprogramm gibt es noch?
Ihr könnt Euch Schüler, die am Austausch teilgenommen haben, in den Unterricht einladen und diese befragen, oder Eure Fragen an die Koordinatoren der Schule weitergeben.
Fazit:
Ein Schüleraustausch ist ein Angebot, dass man unbedingt nutzen sollte, um internationale Erfahrungen zu sammeln, mitreden zu können und sich selbst einer Herausforderung zu stellen, die im gemeinsamen Europa einfach zum heutigen Leben junger Menschen dazugehört.
Aktivitäten der Schulfamilie
| 2009/10 |
Austausch mit Deventer/Holland
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| April 2009 | Projekt in Newcastle: Youth and Health – 5 Schüler der Schule nehmen teil |
| Mai/September 2008 | Austausch mit Tommerup in Dänemark |
| 2006/07 | Austausch mit Deventer/ Holland |
| September 2006: | Kunstprojekt mit je 5 Schülern aller Länder in Potsdam gleichzeitg Konferenz der Direktoren der Schulen und Aufnahme der Schule aus Swinemünde in Polen |
| 2004 - 2005: | leider kein Austausch |
Kathrin Markgraf/ Uwe Sommerfeld
Koordinatoren der Schulfamilie
Leibniz-Gymnasium Potsdam


