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| 1842 - Grundsteinlegung des Betriebes | | Die Grundsteinlegung für die Entwicklung der Brauereianlage fand bereits 1842 statt. Der Chemiker und Apotheker August Heinrich Prell übernahm in der Schönhauser Allee 39 den Lagerkeller des Brauers Wagner, da er in der neuen Jacobstraße 26 in der Mitte des alten Berlins eine bayerische Bierbrauerei mit Ausschank betrieb. |
| 1853 - Übernahme der Brauerei durch Jobst Schultheiss | | 1853 wurde das erfolgreiche und vielversprechende Unternehmen, nach dem Tod von Prell, von Jobst Schultheiss übernommen. Er errichtete auf dem Gelände neben dem Lagerkeller einen Bierausschank. |
| 1864 - Die Brauerei wurde von Schultheiss an die Kaufmannsfamilie Roesicke verkauft | | Herr Schultheiss verkaufte den florierenden Betrieb im Mai 1864 aus gesundheitlichen Gründen an den Kaufmann und Hoflieferanten Adolf Roesicke. |
| 1867 - Erweiterung des Brauereigrundstücks | Im Zuge der Industrialisierung (Umrüstung auf Dampfbetrieb) kaufte Adolf Roesicke 12 Morgen Bauland, um über ein ausgedehntes Karree verfügen zu können. Hierbei handelte es sich um die Grundstücke Schönhauser Allee 38,37 und 36. Der Hauptsitz der Brauerei und der gesamte Braubetrieb wurde in die Schönhauser Allee 36/39, inmitten des Häusermeeres mit Fronten nach der Franseckistraße (heute Sredzkistraße) und der Tresckowstraße, verlegt.
Die Entstehung des Komplexes mit heutigen Grundrissen ist also in die Anfangszeit der Industrialisierung in Deutschland, insbesondere nach der Reichseinigung 1871, einzuordnen und lässt sich mit wirtschaftlichen Belangen begründen. Hierzu ein Bild von der Errichtung einses Sudhauses in der Franseckistraße. Die heutige Form ist bereits erkennbar, wenn man die Darstellung mit dem aktuellen Plan vergleicht.
Die Straßenfronten (Fassaden) der Gebäude wurden durch die Baumeister immer zeitgemäß in das Stadtbild eingegliedert, schließlich wollte man keine tristen Industriegebäude in der Innenstadt errichten. |
Bis ungefähr 1926 wurden wesentliche Bau- und Umbaumaßnahmen auf dem Gelände vorgenommen. Diese waren hauptsächlich bedingt durch technischen Fortschritt und zur Erweiterung der Kapazität.
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